Sonnendeck –jeden Monat neuPool
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Wenn Berg und Eisbär schweigen
Wie die Natur zum Bild der Natur wurde.
Ein kleiner philosophischer Exkurs von Jörg Scheller:

Im Jahr 1796 unternimmt der junge schwäbische Philosoph G.W.F. Hegel einen Wanderausflug mit befreundeten Hauslehrern. In die Schweizer Berge zieht es die Kameraden, doch anders als seine Gefährten vermag Hegel mit der majestätischen Kulisse wenig anzufangen. Die damals virulente Naturbegeisterung der Romantiker ist ihm fremd. Er erkennt einzig im menschlichen Geist die Krone der Schöpfung.
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Nun sag’, wie hast du’s mit der Utopie?
Sonnendeck-Redakteur Michael Reuter im Gespräch mit Wolfgang Ullrich, Professor für

Ich bin ein Albinokaninchen. Ich mag Gras, Gemüse und Salat. Wenn ich mit Schwarzlicht angeleuchtet werde, leuchte ich hellgrün zurück. Krass, nicht? Es ist keine Krankheit und es liegt auch nicht am vielen Grünzeug: Ich bin das GFP-Bunny! Ich bin das erste transgene Kunstwerk der Welt. Sie wundern sich? Nun, die Schöpfung ist eine drollige Mischung aus Fehlerhaftem und Unvollkommenem.

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Die Natur des Elends
von Hansjörg Fröhlich

Indienkorrespondent Hansjörg Fröhlich denkt in Rameshwaram über das Elend nach und kommt zu einem vielversprechenden, eventuell Glück verheißenden Schluss.
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Natur im Spiegel der Kunst
Wir stellen drei Künstler vor, die sich intensiv mit der Natur beschäftigen
von Michael Reuter

Stephanie Bühler /// Karl Bohrmann ///Aljoscha
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Natur Pur
Trifft der Muckibudenobermufti das
biofleischgewordene Trimm-Dich-Männchen …
von Elsa-Laura Horstkötter

… ist die Auseinandersetzung nur einen Steinwurf entfernt. Spätestens vor dem Müsliregal im Supermarkt wird die Diskrepanz der Typen augenfällig: Greift der Obermufti zu den Delight-Forming-Best-Super-Fitness-Flakes, wird die Wahl des Männchens das Bio-Basis-Früchte-Müsli treffen.
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Du Freitag, ich Robinson

Der erhobene Zeigefinger als Grundkonstante im
Verhältnis von Kultur und Natur
von Frank-Thorsten Moll

Die Natur des Menschen ist, wie wir gelernt haben, verborgen hinter einem dicken und nahezu undurchdringlichen Schutzpanzer aus erlernten Konventionen, Regeln und Zwängen, kurz: hinter Kultur verborgen. Wenn wir diese These akzeptieren und unbeirrt weiterdenken, so kann der Mensch nur schwer einen Zugang zu dem finden, was wir bis heute als Natur bezeichnen
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Unsere NATUR !?
Der Vampirfilm als Gesellschaftsstudie
von Manuel Kreitmeier

Selten trifft man im Kino auf so viel Unverständnis und Ablehnung, wie es derzeit dem neuen schwedischen Film Låt Den Rätte Komma in widerfährt. Das Massenpublikum findet ihn langweilig und ermüdend, die Kritiker bemängeln eine verquaste Mischung aus pseudophilosophischer Bergman-Reminiszenz und
morbidem Schockermärchen. Sicherlich evoziert der deutsche Titel So finster die Nacht auch völlig falsche Erwartungen.

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